Gemeindefest und Andacht anlässlich „150 Jahre NAK“

Das Kirchweih- und Gemeindefest am ersten Juniwochenende ist in den letzten Jahren in der Gemeinde Zeulenroda zu einem Höhepunkt im Gemeindeleben geworden. Während es im vorigen Jahr durch den 10. Jahrestag der Einweihung unseres Gemeindezentrums geprägt war, stand es in diesem Jahr im Zeichen des Jubiläums „150 Jahre Neuapostolische Kirche“.

Eine besondere Freude erlebten unsere Glaubensgeschwister, als am Mittwoch vor dem Festwochenende unser Bezirksapostel Wilfried Klingler in die Gemeinde einkehrte. Das Bibelwort

"Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen." (2. Thessalonicher 3, 3),

das dem Gottesdienst des Bezirksapostels zugrunde lag, hatte auch einen schönen Bezug zur Geschichte unserer Kirche, unserer Gemeinde und unseres Gemeindezentrums; es gab uns aber auch Stärkung für die Gegenwart und für unsere Zukunft.

Am Freitag, dem 31. Mai, fand sich ein Großteil der Gemeinde zu einer Andacht in unserer Kirche ein, die unter dem Thema „150 Jahre NAK“ stand. Nach dem Gemeindelied „Herrlich, herrlich bauet Gott sein Werk“ (GB 344) eröffnete unser Vorsteher, Evangelist Harald Haupt, die Andacht und das Festwochenende mit Gebet und einigen einleitenden Worten. Priester André Kögler, Hirte i.R. Rudolf Kögler und Priester Tino Zelinski gaben anschließend einen Einblick in die Geschichte der Neuapostolischen Kirche. Dabei wurde auch die Entwicklung der neuapostolischen Gemeinden in unserer Region beleuchtet. Ergänzt wurden die Vorträge durch passende Lieder – gesungen vom Gemeindechor.

Der Gottesdienst am Sonntag, dem 2. Juni, sollte eigentlich auf dem Gehöft unserer Geschwister Lautenschläger in Leitlitz stattfinden. Dort hatte die Gemeinde in den vergangenen Jahrzehnten viele schöne Stunden der Gemeinschaft erlebt. Doch das Regenwetter machte einen Strich durch die Rechnung. Deshalb fanden der Gottesdienst und das anschließende Zusammensein in unserer Kirche statt. Das Bibelwort

„Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer“ (Jesaja 54, 10)

war eine nochmalige Zusage an die Gemeinde, dass das mit viel Mühe aufgebaute Werk mit dem Segen und dem Beistand unseres Gottes auch zur Vollendung geführt wird.

Während des anschließenden Beisammenseins hatten die Anwesenden Gelegenheit, beim Verzehr von Thüringer Rostern, Mutzbraten, Salaten, Kaffee und Kuchen schöne Gespräche zu führen sowie den Tag und die Gemeinschaft zu genießen.

Text/Bilder: A. K.