Zeitreise ohne Zeitdruck und Krawatte

Irgendwann gehen auch schönste Zeiten zu Ende. Nach drei erlebnisreichen Jahren gemeinsamen Religionsunterrichts wechseln fünf Schüler/innen in den Konfirmandenunterricht. Bleibende Eindrücke wechseln mit.

Nach drei Unterrichtsjahren geht für fünf Religionsschüler aus den Gemeinden Greiz, Zeulenroda, Pausa und Jößnitz der gemeinsam erlebte Blockunterricht zu Ende. Man traf sich monatlich einmal, um mehrere Lektionen an einem Tag zu behandeln. Dabei haben die betreuenden Religionslehrer immer wieder Höhepunkte gestaltet und pädagogische Glanzlichter gesetzt.

Der Lehrstoff erstreckte sich in diesen drei Jahren vom biblischen Anfang im Paradies bis hin zum heutigen Christentum. Die Namenskärtchen aus den ersten Begegnungen dienten zum Kennenlernen und wurden längst nicht mehr benötigt. Gern sind alle – die Religionsschüler und Lehrer- zu den Unterrichtstagen in die Gemeinden gefahren, haben miteinander gelernt, gelacht, gesungen sowie gekocht und gegessen. Es haben sich dabei richtig gute Freunde gefunden – die fünf Lehrer eingeschlossen.

Das Abschiedsgeschenk, ein Fotobuch mit Erinnerungsbildern, hält einige Ereignisse fest. Höhepunkt war der Besuch unseres Bischofs Ralph Wittich zu einem der Unterrichtsstunden. Aus dem Kirchenbezirk Halle kamen Interessierte, um praktische Anregungen für ihren Start solcher Blockunterrichte mitzunehmen.

Der letzte Unterrichtssamstag war vom Besuch des Bezirksältesten i. R. Werner Götze und des Gemeindeevangelisten Juri Kwaschin aus Russland geprägt. Er berichtete aus seinen drei Gemeinden, die viele hundert Kilometer nördlich von Moskau beheimatet sind.

Die fünf Religionsschüler, die jetzt zum Konfirmandenunterricht wechseln, wollen diesen auch gemeinsam erleben.

Die Lehrer versprechen allen einen informativen, lehrreichen und entspannten Unterricht – ohne Zeitdruck und Krawatte…

Wer will noch mitmachen oder „schnuppern“?

Text: W.K./ U.S. Fotos: W.K.