Dank für reichliche Gnaden Gottes drängen zur Dankbarkeit und zu Werken

Am goldenen Herbstsonntag Mitte Oktober kehrte Apostel Rolf Wosnitzka in der Gemeinde Zeulenroda ein. Nicht nur die Sonne erfüllte durch die seitlichen Fenster den Altarraum. Die Predigt, die Musik, die erlebten Sakramentshandlungen und die herzliche Aufnahme der eingeladenen Nachbargemeinden Pausa und Greiz ließen die Sonne auch von innen strahlen.

Die erwartungsvolle Gemeinde erlebte den Sonntagsgottesdienst, in dem auch das Sakrament der Heiligen Geistestaufe sowie das Abendmahl für die Entschlafenen gefeiert wurden.

Der Apostel machte zunächst deutlich, dass Gott jeden persönlich durch seine Nähe und sein Wort ansprechen will. Dabei nahm er spontan auf das Lied des Chores Bezug. Den Gottesdienstteilnehmern wurde aus der Predigt bewusst, dass Gott einen jeden braucht. Er schenkt reichlich Gnade, die zu gebührender Dankbarkeit Gott gegenüber führen muss. Daraus können gute Werke folgen Ein weiterer Kerngedanke in der Predigt des Apostels war, dass wir Gott mehr zutrauen können. Das kommt vielleicht manchmal zu kurz. Er kann doch alles machen. Das Gebet vor einer Aufgabe, vor einem Tag usw. beweist das Vertrauen, dass man in ihn setzt. Man ist klug beraten, wenn man zuerst betet, nicht erst, wenn eigenes Vermögen und Kräfte nicht mehr ausreichen.

Unsere Dankbarkeit – jeder Tag sollte ein Danksagungstag sein – treibt zu guten Werken. Wofür kann jeder dankbar sein?  Die Lebenswege in hiesigen Regionen können im Frieden gestaltet werden, keiner braucht Hunger zu leiden oder durstig zu sein. Das ist nicht überall so. Deshalb möge die Dankbarkeit zu guten Werken treiben. Es kann sich auch jeder immer bewusst machen, dass die Gotteskindschaft, die Erwählung, die täglich erlebbare Gottesführung oder die Versorgung mit Gottes Wort und Gnadenerweisungen im Heiligen Abendmahl auch reichliche Gottesgnaden sind, die den Glaubensweg prägen.

Zur Beantwortung der aufgeworfenen Frage: Wie kann ich für all das danken?,  zitierte der Apostel ein Lied, in dem es heißt: „… durch Taten wollen wir dafür danken“. Einige solcher Taten nannte er abschließend: mitgestalten und sich einbringen in die wunderschöne Gemeinschaft oder sich um den Nächsten  kümmern. Das fängt bereits beim Zuhören an und endet bei praktischer Hilfe.

Zusammenfassung: Gott kann alles. Seine reichlichen Gnadengaben mögen im Glauben erkannt werden. Das drängt zur Dankbarkeit, woraus gute Taten folgen sollten.

Mit erfrischender Chor- und Instrumentalmusik der Mitwirkenden aus den drei eingeladenen Gemeinden wurde der Gottesdienst musikalisch mitgestaltet, in dem zwei Kindern das Sakrament der Heiligen Geistestaufe gespendet wurde.