Kirchweihfest mit sagenumwobener Wanderung

Zum 23. Mal jährte sich der Tag der Einweihung des Gemeindezentrums Zeulenroda. Am 31. Mai und 1. Juni 2025 feierte die Gemeinde das Jubiläum mit einem Gemeindefest.

Es ist zur schönen Tradition geworden, dass Glaubensgeschwister aus den beiden Partnergemeinden Berlin-Grünau und Herrenberg (Baden-Württemberg) am Kirchweihfest teilnehmen. So war auch in diesem Jahr die Freude groß, als etliche Gemeindemitglieder aus Herrenberg und Berlin, die in den letzten 10 Jahren zu guten Freunden geworden sind, in Zeulenroda begrüßt werden konnten.

Nach den Begrüßungsworten des Gemeindevorstehers, Priester Tino Zelinski, konnten sich die Festteilnehmer selbstgebackene Kuchen und Torten schmecken lassen.

Im Anschluss daran waren Wanderfreunde zu einem kleinen Spaziergang rund um die nahegelegene Burgruine Reichenfels eingeladen. Doreen Safar, eine augebildete Forstingeneurin, führte die kleine Wandergruppe durch eine sagenumwobene Landschaft. Sie erzählte von geheimnisvollen Feen, unglücklich verliebten Burgfräuleins und tapferen Rittern und verwies dabei auf manch bedeutsame und historische Pflanzen und Bäume  am Wegesrand. Im Dreißigjährigen Krieg versetzte der später so genannte Bauerngeneral Georg Kresse (1604–1641) plündernde Soldaten aller Kriegsparteien in Angst und Schrecken. Viele seiner Taten, mit denen er die Bauern im Vogtland verteidigte, sind zur Legende geworden. Sein Unterschlupf, die „Kressehöhle“, befand sich ganz in der Nähe der Burg Reichenfels.

Zurück auf dem Kirchengrundstück klang der Abend mit Thüringer Köstlichkeiten vom Rost und schöner Gemeinschaftspflege aus.

Am Sonntag, den 1. Juni, erfreute der neue Bezirksvorsteher des Bezirkes Plauen, Bezirksevangelist Karsten Treiber, die Gemeinde Zeulenroda und ihre Gäste mit seinem Besuch. Nach dem Gottesdienst verweilten er und seine Frau noch einige Zeit unter den Glaubensgeschwistern.

Freudig kehrten alle Festteilnehmer nach dem Mittagsimbiss nach Hause zurück.