God to go - Jugendfreizeit der Bezirke Plauen & Zwickau

Am zweiten Wochenende im September erlebten Jugendliche der Bezirke Zwickau und Plauen sowie ihre Seelsorger und Seelsorgerinnen eine Jugendfreizeit in der Jugendherberge Falkenhain, die an der Talsperre Kriebstein liegt. Von Freitagabend bis Sonntagmittag war Zeit für Sport und Spiel, Andachten und Gespräche, Wandern und Baden, Musik und Film sowie ein Gottesdienst, der es in sich hatte.

Talsperre Kriebstein

Talsperre Kriebstein

Freitag:

Bei schönstem Sonnenschein reisten bereits am Freitagnachmittag die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und bezogen ihre Bungalows fürs Wochenende. Abends trafen sich alle zum Grillabend auf der großen Terrasse, bevor die offizielle Begrüßung stattfand. Anschließend gab es die erste Andacht unter dem Motto: „Gott, Mobilfunk-Chip und wir - eine besondere Verbindung“. Bei Gesprächen am Lagerfeuer klang der Abend aus.

Samstag:

Nach dem Frühstück begannen alle Anwesenden den Tag gemeinsam mit einer Morgenandacht direkt am Stausee. Unter der Überschrift „Willst du mit mir gehen“ wurde Gott anhand passender Beispiele als Starthelfer, Wegbegleiter und Zielpunkt dargestellt. Anschließend trugen Jugendliche aus dem Bezirk Plauen das Lied „Ein Gott, der das Meer teilt“ von Timo Langner vor.

Danach folgte ein Outdoor-Escapegame, das eigens für dieses Wochenende von Jugendseelsorgern des Bezirks Zwickau entwickelt wurde und das die Jugendlichen bis zum Mittag beschäftigen sollte. In 12 zufällig zusammengestellten Gruppen mussten auf dem Gelände versteckte Hinweise gefunden und biblische Rätsel gelöst werden. Dabei ging es um Schnelligkeit und gutes Teamwork, aber auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Nach dem Mittagessen gab es neben sportlichen Aktivitäten, wie Tischtennis, Volleyball und Fußball die Möglichkeit, Bibelkuchen zu backen sowie an Workshops zum Thema Beten und Glaubenserlebnisse teilzunehmen. Außerdem konnten verschiedene kreative Angebote auf der Terrasse genutzt werden, wie Baumscheiben gestalten, Holzkreuze als Kettenanhänger sägen, Lesezeichen anfertigen und Armbänder basteln.

Später fand eine Wanderandacht mit Gedanken zum Bibeltext aus 1. Mose 12, 1 statt, in welchem Abram von Gott den Auftrag erhielt, das Volk Israel ins gelobte Land zu führen. Außerdem wurde der Nachmittag zur Baden und für geführte Bootstouren auf dem Stausee genutzt. 

So fand wohl jeder Teilnehmende eine passende Aktivität, bevor sich nach dem Abendessen nochmal alle gemeinsam auf den Sonntag vorbereiten konnten. Beim offenen Singen am Samstagabend wurden die Musikstücke für den Gottesdienst geprobt und in der anschließenden Abendandacht ging es um die Begebenheit aus 1. Könige 18, in der Prophet Elia gegen 450 Baalspriester antritt.

Später am Abend wurde der christliche Film „Die Hütte - ein Wochenende mit Gott“ gezeigt und parallel konnte beim Karaokeabend das eigene Gesangstalent unter Beweis gestellt werden.

Sonntag:

Nach dem Frühstück und dem Räumen der Bungalows musste zunächst der Speisesaal der Jugendherberge für den Gottesdienst vorbereitet werden, da es über Nacht geregnet hatte. Dank zahlreicher Helferinnen und Helfer begann der Gottesdienst pünktlich um 10 Uhr. 

Der Dienstleiter, der Plauener Bezirksvorstehervertreter, Priester Frank Wosnitzka, legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Psalm 8, 5.6 zugrunde. Er ging jedoch zuerst auf das Thema „God to to“ ein, ein Ausdruck also, etwas mitzunehmen, um es immer dabeizuhaben. Anschließend griff er im Zusammenhang mit dem Bibelwort die Frage auf „Wer bin ich?“. Junge Christen stehen mit dieser Frage nicht allein da, sie erhalten Antwort von Gott in vielfältiger Weise.

Der Bezirksvorsteher des Bezirkes Zwickau, Priester Dirk Schlesinger, machte in seinem Predigtbeitrag zunächst die Liebe Gottes groß, mit der er jeden einzelnen Menschen von Anbeginn der Schöpfung liebt. Außerdem gab er die Antwort auf die Frage, wer wir sind: Gottes Kinder und seine Erben. In der zweiten Copredigt stellte der Plauener Bezirksjugendleiter, Priester Thomas Hartmann den Begriff der Krone heraus, die Christen nicht erst am Ende ihres Lebens von Gott bekommen, sondern mit der Gott seine Geschöpfe schon auf Erden gekrönt hat.

Musikalische Highlight des Gottesdienstes waren unter anderem „Wo ich auch stehe“ von Albert Frey, „Majesty“ von Martin Smith und Stuart Garrard sowie das Chorbuchlied „Der Herr ist mein Licht“. 

Nach dem Abendmahl dankte Priester Wosnitzka allen Anwesenden für die tolle Atmosphäre und vor allem dem Orga-Team für die teils monatelangen Vorbereitungen. Er wünschte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass die Erinnerungen an die Jugendfreizeit noch eine Weile nachklingt. Dazu durften alle die am Samstag gebastelten und als Altarschmuck verwendeten Holzkreuze mit nach Hause nehmen.